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Alles was du über die Ankaufsuntersuchung wissen musst

Die Ankaufsuntersuchung

Definition der AKU beim Pferd

Unter Ankaufsuntersuchung (auch: AKU) versteht man eine vom Tierarzt durchgeführte Begutachtung, in der festgestellt werden soll, ob das Pferd gesundheitliche Probleme hat. Zu der Standartuntersuchung kommt oft auch das Röntgen hinzu, wodurch es einer Röntgenklasse zugeteilt wird. Sie findet vor dem Kauf statt und somit kann, bei gefundenen Mängeln, der Käufer vom Kaufvertrag zurücktreten oder einen Preisnachlass verlangen.

Die Untersuchung ist nicht zwingend notwendig, wenn es einem nichts ausmacht das Risiko einzugehen, dass der Kaufpreis dadurch steigt oder scherwiegende Probleme nicht rechtzeitig entdeckt werden. Aus diesem Grunde ist es immer sinnvoll sie durchführen zu lassen um einigen damit verbundenen Missverständnissen oder Problemen aus dem Weg zu gehen.
Es ist also eine Allgemeinuntersuchung um körperliche Eignung und gesundheitliche Abweichungen der Norm beim Pferd festzustellen.

Was ist bei einer Ankaufsuntersuchung zu beachten?

Am wichtigsten ist, dass der Tierarzt, der die AKU durchführt nur den aktuellen, also den gegenwärtigen und nicht zukunftsblickenden, Zustand des Pferdes dokumentieren und auswerten muss. Zudem müssen Zusatzuntersuchungen nochmal extra in Auftrag gegeben werden, welche aber auch mit zusätzlichen Kosten verbunden sind. Deshalb muss man beachten, falls Untersuchungsunterlagen vom Pferd schon vorliegen, das Datum zu überprüfen um sicher zu gehen, dass sie noch nicht allzu lange zurückliegt. Sind schon mehrere Monate seit der letzten vergangen, sollte man in Erwägung ziehen eine neue Begutachtung durchführen zu lassen.

Wie hoch sind die Kosten und wer trägt sie?

Die Kosten können sich je nach Intensität der Begutachtung unterscheiden und man sollte dafür etwa 100 – 1 500 € einplanen. Natürlich sollten sie sich auch mit Ihrem Tierarzt in Verbindung setzen und sich über das Kostenverhältnis bei ihm/ihr informieren. Wenn man über die Zukunft nachdenkt, sollte man aber auf jeden Fall mit weniger Verlusten wegkommen, als die möglichen Behandlungskosten einer übersehenen Krankheit. Empfohlen ist demnach mindestens die Standartuntersuchung mit Blutabnahme.
Die Frage wer die Kosten übernehmen soll ist eine Verhandlungssache unter Verkäufer und Käufer. Man kann also den zu zahlenden Betrag untereinander aufteilen, wie z.B., dass der Käufer die Standartuntersuchung übernimmt und der Verkäufer die hinzukommenden Untersuchungen.

Unterscheidungen der AKU

Die "kleine" oder klinische Ankaufsuntersuchung

  • Allgemeinzustand
  • Herz und Lunge
  • Haut, Fell, Augen und Zähne
  • Puls, Temperatur und Atemfrequenz (PTA-Werte)
  • Nervensystem und Kot

Die kleine AKU ist somit die günstigere und Standartuntersuchung beim Pferdekauf.

Die "große" bzw. Röntgenologische Untersuchung

Die Standardart untersuchung und darauf aufbauend ist der Hauptbestandteil 10 Röntgenbilder von:

  • Huf
  • Fessel
  • Sprunggelenk
  • Hinterbeine
  • optional noch je nach Einschätzung des Tierarztes weitere Bereiche

 

Zusätzliche Optionen: 

  • Endoskopische Untersuchung
  • Ultraschall
  • Samenprobe (bei Hengsten)
  • Blutuntersuchung

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