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EquiBalance - Hast Du dich schon mal gefragt…

Für wen reite ich?

Wer bin ich in den Augen meines Pferdes?

Bin ich der Pferdebesitzer, den ich mir wünschen würde, wenn ich selbst ein Pferd wäre?

Hast du dir eine, oder vielleicht sogar schon mehrere dieser Fragen einmal gestellt?

Fangen wir doch mal mit der Ersten der drei Fragen an.

Für wen oder was reiten wir denn überhaupt?

Weil es Spaß macht? Weil es ein guter Ausgleich zum stressigen Alltag ist? Um Preise zu gewinnen und Schleifen zu sammeln? Oder reitest du für dich selbst, für dein Herz und das unbeschreibliche Gefühl, wenn Ihr eins werdet?
Ich reite für mich selbst. Mir geht es nicht darum was andere, beispielsweise die Augen hinter der Bande, von mir denken oder halten könnten. Es geht mir lediglich darum, dass ich in der Einheit mit meinem Pferd ein guter Lehrer sein kann, ich mich pädagogisch korrekt verhalte und versuche, das bestmögliche aus dem jeweiligen Pferd rauszuholen. Wir müssen mit unseren Pferden zusammenarbeiten, ihnen zuhören und sie genau analysieren, um zu unserem persönlichen und individuellen Ziel zu kommen. Mein grundlegendes Ziel ist es, die Pferde mit denen ich zusammenarbeite, physisch und psychisch zu fördern und mit ihnen als Team zu agieren.

Kommen wir doch gleich zur zweiten Frage.

Wer bin ich in den Augen meines Pferdes?

Das ist meiner Meinung nach eine sehr elementare Frage, die grundlegend für die Zusammenarbeit mit einem Pferd ist.
Bin ich rangniedriger oder ranghöher? Und wie erkenne ich das überhaupt?
Wenn dich dein Pferd gerne mal schubst, an dir knabbert oder in dich rein läuft und drängelt, kannst du anhand dieser Beispiele erkennen, dass wohl eher dein Pferd die Hosen anhat.

Geht dein Pferd hingegen respektvoll mit dir um, hält seinen Abstand ein, bettelt nicht und wartet statt dessen anständig auf sein Leckerli und hinterfragt nicht jede deiner Entscheidungen, dann seid Ihr auf einem guten Weg.
Mein Ziel und Wunsch ist es, meinem Pferd ein Freund und zugleich ein guter Lehrer zu sein.
Ich möchte, dass sich mein Pferd bei mir wohl und sicher fühlt, dass es keine Angst hat und mir in jeder Lebenslage sein Vertrauen schenkt.
Der Weg dahin ist natürlich nicht immer einfach, aber es lohnt sich ihn zu gehen.
Und nun führen wir uns doch mal die letzte Frage vor Augen.

Wäre ich gerne mein Pferd? Bin ich für mein Pferd der Besitzer, den ich mir wünschen würde, wenn ich selbst ein Pferd wäre?

Denk ruhig einen Moment nach und überlege dir, wie du beispielsweise in Stress-Situationen reagierst, wenn das Pferd Angst hat, oder einfach gerade nicht macht, was du gerne hättest.

Es ist wichtig, dass wir auch in solchen Situationen stets fair zu unserem Gegenüber bleiben. Ich würde mir wünschen, dass Ihr alle, sei es jetzt, oder in ein paar Monaten, über euch sagen könnt: „Ja, ich bin der Pferdebesitzer, den ich mir als Pferd wünschen würde!“
Der Weg dahin ist ein Prozess, wir haben auch schwache und labile Tage, wo unser Geduldsfaden ziemlich kurz sein mag, das ist menschlich. Doch genau hier müssen wir lernen, uns nicht von unserem Alltag, dem Privatleben und den dazugehörigen Emotionen, beeinflussen zu lassen, sondern trotzdem fair zu unserem Pferd sein und es schätzen und gut behandeln, so, wie wir es uns auch von unseren Mitmenschen, Freunden, oder Arbeitgebern/ Lehrern wünschen.

"Mein Pferd ist mein Spiegel, der meine schlechte und gute Laune unverfälscht wiedergibt. Sieh hinein in die Augen Deines Pferdes, aber erschrecke nicht über die Wahrheit.“ Bent Branderup, Begründer der akademischen Reitkunst.

#reitefürdichselbst #pferdeverstehen

©Isabel Kugler - EquiBalance

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